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<pre>Die Mannschaft von Adi Hütter hatte zuletzt derart lange an ihrem obersten Limit gekickt, dass ein nunmehriges Abflachen der Leistungskurve fast schon als alternativlos erscheinen muss.  <p> Bis zur Niederlage in der Allianz Arena hat die „Alte Dame“ einen perfekten Start hingelegt. Neun Punkte aus den ersten drei Bundesliga-Spielen hätte der Hertha wohl zuvor niemand so recht zugetraut, auch wenn die Dardai-Truppe bereits in der vergangenen Saison lange überraschend weit vorne mitgespielt hat.  <p>  Obwohl die Breisgauer auch gegen den VfL den gewohnt beachtlichen Aufwand betrieben, kam für die Hausherren unter dem Strich kaum eine nennenswerte Chance herum: Abgesehen vom Elfmeter bekam Gäste-Keeper Koen Casteels keinen einzigen gefährlichen Abschluss in die Finger. <p> Bereits beim letzten Mal als die Eintracht die beiden sehr ähnlichen Spielertypen gemeinsam auflaufen ließ, gingen die Frankfurter gegen den damaligen Gegner Augsburg ebenfalls mit 0:3 unter. <p>  „Ich habe es vermisst, ein Tor zu schießen. Der erste Treffer war wie ein Befreiungsschlag“, strahlte Selke nach dem Spiel. Der zweite war sogar ein Historischer — es war Herthas 1000. Bundesliga-Tor im Olympia-Oval.  </pre>


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<pre>Gleichwohl konnten sich die 96er schon im Hinspiel lange Zeit dem Eindruck widersetzen, in den Duellen gegen den Rekordmeister lediglich als Kanonenfutter tätig zu sein; namentlich in den ersten 45 Minuten wurden die Münchner von den aufmüpfigen Gästen vor ungewohnte Probleme gestellt.  <p> In dieser recht komfortablen Position befindet sich vor dem letzten Spiel auch der FC Augsburg. Obwohl nur eines der letzten sieben Spiele gewonnen werden konnte (2:0 daheim gegen Mainz 05), haben die Fuggerstädter sich bereits frühzeitig den Klassenerhalt gesichert.  <p>  Hatte es gegen Gladbach und Frankfurt noch zwei unglückliche Last-Minute-Niederlagen gesetzt, konnte der Liga-Neuling in der Fuggerstadt von einer sich ausgleichenden Gerechtigkeit profitieren: Mit dem Dusel-Sieg wurde das Team überreich für das zuvor beklagte Pech entschädigt. <p> Wir Wettfreunde gehen von einer knappen Angelegenheit aus. Unserer Meinung nach wird es keinen Sieger geben. <p>  Da auch die Torjäger „on fire“ sind, wäre es beinahe grotesk, würden sie gegen den FCA, der in Summe bereits 18 Gegentore hinnehmen musste, nicht treffen.  </pre> 


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<pre> Gegen Wolfsburg sieht die Angelegenheit weitaus vielversprechender aus. Der FCA hat im Direktvergleich die Nase vorne. Von den bisherigen zwölf Aufeinandertreffen haben die Fuggerstädter fünf für sich entscheiden können. Drei Mal ging der VfL als Sieger vom Platz.  <p> In einigen Fällen verbot es sich dann aber dennoch, lediglich von fehlendem Schlachtenglück zu sprechen: Insbesondere in der heimischen HDI-Arena wurden zuletzt gleich mehrere Pflichtübungen gegen notorisch schwächelnde Gäste (Wolfsburg, Augsburg) fahrlässig in den Sand gesetzt.  <p>  Die Wettanbieter gehen von einer ähnlich knappen Angelegenheit aus, allerdings mit besseren Chance für die Gastgeber. Köln hat in den vergangenen Wochen allerdings besonders auswärts gute Leistungen gezeigt. Die letzte Niederlage in einem fremden Stadion gab es bei den Bayern Ende Oktober. <p>  Die vom FSV inzwischen vermeldete Stabilisierung deutet bei der anstehenden Revanche nun zwar auf einen etwas weniger lockeren Spaziergang der Gastgeber hin — selbst diese Aussicht vermag die Vorfreude der Hessen aber vermutlich kaum zu trüben. <p>  Der Clou: zuvor hatte der Ã–sterreicher mit einer ellenlangen Torflaute zu kämpfen, die am Spieltag ihren Anfang nahm und erst mit dem 2endete.  </pre>


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<pre> Die letzten fünf Heimspiele haben die Bayern allesamt gewonnen und dabei vier ohne Gegentor!  <p> In der Vorsaison hatte Augsburg zu Hause jedoch große Probleme. In der Heimtabelle belegten die Fuggerstädter am Ende nur Rang 15 — aus den 17 Heimspielen holten sie lediglich 21 Punkte. Die FCA-Fans durften nur fünf Heimsiege bejubeln.   <p> Da dem FSV derzeit jedoch nur eine sauber gehaltene Weste die Aussicht auf etwas Zählbares zu bieten scheint, wird der nächste Nackenschlag für den Karnevalsverein wohl unausweichlich sein. <p>  Hannover hat die zweitwenigsten Heimtore aller Bundesligisten erzielt (7 Tore in 6 Heimspielen).  <p> Dabei ist insbesondere in den letzten Wochen deutlich geworden, dass sich die Truppe von Niko Kovac zunehmend als Auswärts-Macht begreift; in Berlin, Hamburg und Wolfsburg haben die Hessen unlängst drei Mal in Folge mit vollen Händen zugegriffen.  </pre>


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<pre> Das wäre am kommenden Spieltag beim FC Augsburg möglich — und auch notwendig. Werder liegt nach den Saison-Niederlagen neun und zehn nur noch einen Punkt vom Relegationsplatz entfernt. In Summe ist Werder aufgrund der beiden Punkteteilungen vor der Weihnachtspause schon wieder vier Spiele sieglos.  <p> Besonders bemerkenswert: Sowohl die Fuggerstädter als auch der „Effzeh“ haben es in den ersten beiden Bundesliga-Runden mit denselben Gegnern zu tun bekommen, wobei Augsburg unmittelbar vor der Länderspielpause Gladbach ein 2:2-Unentschieden abtrotzen konnte.  <p>  Damals saß noch Frontzeck auf der Hannoveraner Trainerbank, doch mit Ende der Hinrunde ging auch dessen Amtszeit bei den Niedersachsen zu Ende. Thomas Schaaf wurde als Retter geholt, doch bislang konnte der Bremer Meistertrainer noch nichts bewirken. <p>  Nun muss Hoffenheim in Düsseldorf ran. Zwar favorisieren die Buchmacher die Sinsheimer, die „1899er“ konnten in den letzten 5 Liga-Matches in der Ferne jedoch nur einen einzigen „Dreier“ feiern.  <p> Aufgrund der erwähnten Dominanz der Bayern ist das Quoten-Niveau für Bayern-Siege sehr niedrig.  </pre>


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